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miner19981

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  • "miner19981" started this thread

Posts: 111

Location: Köln

Occupation: Ausbildung IT

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1

Wednesday, March 4th 2015, 6:46pm

Name: Florian
Alter: 16 (bald 17)
Minecraft-Erfahrungen: Lange einen Server geleitet (Fantasy-Rollenspiel mit ca. 10-14 Leuten.)/ spiele seit ca. 3 Jahren Minecraft
Stärken: Kreativ, zuverlässig und sehr ehrgeizig
Bewerbungstext: Ich würde gerne als "kreativer Kopf" auf deinem Server mithelfen! Ich habe lange einen eigenen Mittelalterlichen Fantasy Rollenspiel Server geleitet und es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Es ist schon fast mein Hobby geworden Quests und schöne Kurzgeschichten aufzuschreiben.
Hier ein Ausschnitt einer Geschichte, die ich gerade am schreiben bin:


Aschera konnte nicht sagen, was in letzter Zeit mit ihr nicht stimmte. Seitdem sie dem Schattenkind das letzte Mal freien Lauf gelassen hatte, fand sie nur schwerlich in ihre normales Leben als Nymphe zurück.
Natürlich war es wie immer. Sie strich durch die engen Gassen der Hauptstadt Andor, genoss die Sonne auf der Haut, den Geruch des Sommers und die Berührung des Windes, die doch zeigten, wie lebendig die Welt war. Sie liebte das rege Treiben auf dem Marktplatz. Den Duft von Gewürzen und Kräutern mit einer sommerlichen Minznote, die vielen Frauen mit Körben voll von Obst und Gemüse, die aufgedrehten Kinder mit Bonbons und Zuckerstangen in der Hand, den Lärm der Schausteller, die auf einer kleinen Holzbühne in der Mitte des Platzes ihre Kunststücke vorführten und das Geschrei der Männer und Frauen hinter den Ständen.
Sie ging auch nachts immer noch hinauf auf die Wehrmauer, um ihrem besten Freund Saldor Gesellschaft zu leisten, wenn er Dienst hatte und Wache laufen musste.
Dann schauten sie zusammen in die Sterne und genossen, wie der Mond sein magisches Licht über die Landschaft goss und die schneebedeckten Kuppen des Hochgebirges von Kazan silbern schimmern ließ, oder sie betrachteten die dunklen Wolken, die Blumen und das Korn auf den Feldern oder die Bäume in den großen Obstgärten von Andor.
Dennoch konnte sie ein wages dunkles Gefühl nicht abschütteln. Sie war noch leichter reizbar als sonst, ihre Muskeln unter der glatten Haut immer bis zum Zerreißen gespannt. Es fiel ihr schwer sich zu konzentrieren, ihre hellblauen Augen irrten immer nervös von einem Punkt zum anderen.
Durch ihre Adern lief ein schwacher, aber trotzdem immer währender Drang zu töten. Innerlich zerriss sie dieser Zwiespalt, denn sie war zum einen Nymphe, ein Wesen, das die Natur über alles schätze, das alles daran setzte Leben zu erhalten und zu hüten. Zum anderen war sie aber auch eine Tochter der Schattenkinder. Sie war mit Zwölf Jahren von zu Hause verbannt worden, weil sie im Spiel einen Fisch getötet hatte. Sie hatte schon immer eine dunkle Seite gehabt, die mit den Jahren immer ausgeprägter geworden war. Ein Hass, gegründet in der Tatsache, dass alles was sie je geliebt hatte, vor ihr geflohen und ihr mit Misstrauen begegnet war, sobald die andere Seite ihres Charakters erkannt wurde. Nirgends war sie wirklich angenommen, immer musste sie die schreckliche Seite verstecken.
All das hatte sie damals mit dreizehn Jahren in die Arme der Schattenkinder getrieben, die das Leben ebenfalls hassten. Sie liebten das Töten, das Blut, die Rache an denjenigen, die ihnen in früherer Zeit Leid zugefügt hatten.
Bei ihnen hatte sie Kämpfen gelernt, mit der Dunkelheit zu verschmelzen und den Menschen hinterrücks in den Rücken zu fallen. Man hatte ihren Hass geschürt, ihr gezeigt zu was sie fähig war, wenn sie ihn durch ihre Adern pulsieren ließ.
Allerdings hatte sie nie Rache an ihrem Volk geübt, denn noch während sie von den Schattenkindern ausgebildet worden war, war ihr Volk nach Norden gewandert, in ein noch unerforschtes Land, von dem es hieß, es sei voll von klaren Flussläufen, grünen Auen und glitzernden Wasserlandschaften.
Aber sie hatte eine gewisse Sucht nach Blut entwickelt. Nach dem zähflüssigen Saft des Lebens.
Sie musste in regelmäßigen Abständen töten, wenn sie nicht einen Zustand der blinden Raserei verfallen wollte, in dem sie Freund und Feind nicht mehr voneinander unterscheiden konnte.
Doch auch bei den Schattenkindern fand sie nicht die Anerkennung und die Zuneigung, die sie suchte, denn bei ihnen musste sie ihre lebensbejahende Seite verstecken. So hatte Aschera die Gilde im Alter von achtzehn Jahren wieder verlassen, um ihrer eignen Wege zu gehen.
Als sie nach Andor kam, wusste sie sofort, dass dies der perfekte Ort für sie zu sein schien.
Andor war eine Stadt, die von Leben nur so strotzte. Viele Menschen, viele Tiere, viele Pflanzen und viele Feste, an denen man das Leben spüren und erleben konnte wie sonst nirgends. Auf einem der Feste hatte sie auch Saldor kennen gelernt. Einen muskulösen Soldaten aus der Garde des Königs. Sie hatten sich auf Anhieb gut verstanden und manchmal, wenn sie an den Festen zu viel getrunken hatten, taten sie auch mehr als bloß Freunde zu sein.
Doch Aschera war nicht für etwas Festes gemacht. Sie brauchte ihre Freiheit und vor allem brauchte sie niemanden, der dumme Fragen stellte, wenn sie nachts aus dem gemeinsamen Bett verschwand, um in den nahegelegen Orka-Mienen ihrer Sucht nachzugehen.
Die Mienen erstreckten sich beinahe unter der gesamten Fläche des Landes. Dort wurden Schwerverbrecher und Verurteilte aus aller Herren Länder hingebracht und in das tödliche Labyrinth gesperrt. Es gab nur wenige Ausgänge. Wer einen fand war frei, doch auf dem Weg dorthin lauerten unendliche Gefahren. Nicht nur wilde Tiere verirrten sich manchmal in die dunklen Gänge, auch unter den Gefangen ging es hoch her, denn es gab weder Wasser noch Brot, sodass sie gegenseitig übereinander herfielen und sich zerfleischten, um nicht zu verhungern.
Dies war der einzige Ort, in dem sie ihr dunkles Geheimnis ausleben konnte. In der beinahe massiven Finsternis ließ sie dem Schattenkind in sich freien Lauf und ließ all ihren Zorn, ihren Hass und ihren Frust an den Menschen aus, die dort verzweifelt umherirrten.
Diese Menschen würde keiner vermissen und niemand fragte nach, wenn man eine verunstaltete Leiche in den dunklen Gängen fand.

TobbiTech

User / Kunde

  • "TobbiTech" is male

Posts: 11

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2

Saturday, March 7th 2015, 8:29pm

Könnte man sich einen momentanen einblick in den Server gewähren?

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